Geomagnetik

Methode

Das Verfahren beruht auf der Charakteristik des Erdmagnetfeldes Bodenmaterial zu magnetisieren (magnetische Suspektibilität). Gesteine, Sedimente oder Objekte im Boden zeigen eine individuelle Magnetisierbarkeit abhängig von der Materialzusammensetzung.

Bei einer Magnetik-Messung wird das Gebiet flächig erfasst. Es entsteht eine Karte, die den Magnetisierungsgrad der Bodenmaterialien gegeneinander kontrastiert.

Oftmals lassen sich so unterschiedliche Gesteine im Untergrund unterscheiden. Erzkörper der verschiedensten Arten lassen sich durch ihre häufig auftretenden sulfidischen Begleit-Mineralien detektieren. Archäologische Strukturen sind teilweise unterscheidbar.

 

Abb. 01: Geomagnetische Messung der Auenheimer Alemannen-Siedlung, Leitung Stefan Ostermaier

 
Ausrüstung

Wir benutzen ein GEM GSM-19 mit Gradiometer-Konfiguration (Leihgabe von Herrn Ostermaier).

Verwendung
• Rohstoff-Erkundung
• Archäologie