Geoelektrische Kartierung

Methode
Bei diesem Messverfahren wird eine Fläche mittels 4Punktmessungen (vgl. 1D Bodenwiderstands-Messung, IP) erfasst. Hierbei werden Widerstands-Daten und/oder Polarisierungs-Daten genommen. Beide Daten dienen zur Ermittlung archäologischer Strukturen im Boden.

So liefern z. B. Mauerfundamente oder Schlacken oft andere Leitfähigkeits-Daten als mineralische Böden oder Humus. Sie erscheinen als Kontrast-Struktur auf der Messkarte. (Bitte Verlinken mit Profilbildern der Alemannensiedlung)

Aber auch ehemalige Holzbauten können unterschieden werden, sogar dann, wenn sie bereits restlos zersetzt sind. Denn beim Abbau von organischen Materialien bilden einige Mikroorganismen Eisenminerale, die sich immer noch dort befinden wo einmal Holz war. Somit können z.B. Pfosten-Grundrisse von Gebäuden und Abfallgruben lokalisiert werden.

Ausrüstung
Wir benutzen ein Geoelektrischen-Messgerät (Widerstand und IP) der Fa. Lippmann mit 100 mA Sendeleistung.
Der tragbare Rahmen zur Durchführung flächiger 4-Punkt-Messungen (Abb….) ist ein Eigenbau.

Anwendung
· Archäologie

Abb.01: Geoelektrisches Kartiergerät

Links zum Thema:
http://www.pzp.de/index.php?id=geoelektrik