Am Freitagmorgen in aller Frühe fuhren ein Schüler und vierzehn Schülerinnen der drei Französischkurse, in Begleitung von Frau May und Frau Collas, mit dem TGV in die Stadt der Liebe; nach Paris. Nachdem alle ihre Koffer im Hotel deponiert hatten, ging es gleich zu Anfang zum Wahrzeichen der französischen Hauptstadt, zum "Tour Eiffel". Anschließend fuhren wir mit der Metro zu "Nôtre-Dame" und führten dann unsere Entdeckungsreise zu Fuß fort- vom "Musée du Louvre", durch den "Jardin des Tuleries", über den "Place de la Concorde", zu den "Champs-Élysées" (mit kurzem Shoppingintermezzo), bis hin zum "Arc de Triomphe". Dort mussten wir alle unsere Ausdauer auf die Probe stellen und nahmen die zahlreichen Treppen zur Aussichtsplattform in Angriff. Als sich jeder von oben einen beeindruckenden Überblick über die Hauptstadt verschafft hatte, ging es im Feierabendverkehr mit der Metro zurück zum Hotel. Sobald sich alle etwas frisch gemacht hatten begaben wir uns zum Abendessen in das Stadtviertel "Montmartre", welches im 19. Jahrhundert eine literarische und künstlerische Hochburg darstellte und auch heute noch, trotz der vielen Touristen, die Leute mit seinem Charme und seinen vielen Straßenvorführungen von Künstlern verzaubert. Auch nutzen ein paar Schülerinnen die Gelegenheit, sich von einem der zahlreichen Maler auf dem "Place de Tertre" porträtieren zu lassen. Nach einem langen ersten Tag fielen am Abend alle erschöpft in ihre Betten- die Kraft, "die Nacht durchzumachen" hatte nach diesem straffen Programm wohl keiner mehr.
Am zweiten Tag stand das Studentenviertel "St. Germain-de-Près" und "St. Michel" auf dem Programm, das wir in Kleingruppen selbst erkundeten. Zum Picknick fanden wir uns dann alle gemeinsam im Jardin du Luxembourg ein, wo jeder sein Mittagessen bei angenehmem Sonnenschein genoss. Anschließend entschied jede Kleingruppe für sich, ob sie den Nachmittag zum Shopping nutze, ins Museum ging, die Moschee besichtige oder sich anderweitig die Zeit, eventuell in einem der zahlreichen idyllischen Gärten, vertrieb. Auch das Abendprogramm konnte man, nach einem kurzen Zusammentreffen aller, frei gestalten.
Am Morgen des dritten und letzten Tages deponierten wir unsere gepackten Koffer wieder im Hotel und brachen ins Künstler- und Judenviertel "Marais" auf. Nicht nur das Centre Pompidou ist das Markenzeichen dieses Quartiers, sondern auch die Anzahl an homosexuellen Paaren ist in diesem Viertel höher, als sonst. Eine kleine Gruppe von Jazz-Musikern veranlasste unsere Gruppe und einige andere Passanten zum Stehenbleiben und faszinierte besonders durch einen kleinen Jungen aus Deutschland, der sich mit seiner spontanen Tanzeinlage vor Fotos und begeisterten Zuschauern kaum retten konnte. Mittlerweile war auch unsere Gruppe kaum mehr zu übersehen, die sich anscheinend in die Stadt der Liebe verliebt hatte, wozu sich jeder entweder mit einem T-Shirt oder Pulli bekannte, auf dem deutlich wurde: I LOVE PARIS.
Nach einer kurzen Pause auf dem Place des Vosges, wo wir unseren Füßen eine kurze Auszeit gönnten, rundeten wir die ganze Reise mit einer Bateaux- Mouches- Fahrt auf der Seine ab, bei der wir nochmals einige Impressionen der bekanntesten Bauten und Konstruktionen sammeln konnten.
Schließlich ging es gegen 18 Uhr, nach einem kleinen Abstecher zum Hotel, um die Koffer zu holen, zum Bahnhof und mit dem TGV zurück nach Strasbourg.
Wir möchten uns hiermit bei Frau May und Frau Collas für die tollen drei Tage bedanken. Wir hatten sehr viel Spaß und hoffen, dass auch Sie dieses Wochenende in guter Erinnerung behalten!
Bericht von Laura Maier und Ines Gorzel,
26.07.10 |